Der Verband

Informationen über den Verband Waldarbeitsmeisterschaften Deutschland e.V.

Zweck des VWMD ist, die Waldarbeitsmeisterschaften auf allen Ebenen zu fördern, die Sportlichkeit und Fairness zu wahren und zu pflegen. Hierzu dienen dem VWMD als Grundlage die Regelungen des "International Association of Logging Championships" (ialc).

Ziel ist es, die Ausrichtung und Förderung von Deutschen Meisterschaften, der Förderung der Teilnahme deutscher Mannschaften an Weltmeisterschaften und internationalen Wettbewerben sowie die Ausrichtung und Förderung von internationalen Meisterschaften in Deutschland wahrzunehmen.

Nationale und internationale Wettbewerbe der Waldarbeit dienen der Förderung der Jugend, der Nachwuchsgewinnung, der Pflege traditionellen Brauchtums, sportlicher Betätigung und der Völkerverständigung.


Der VWMD dient im Besonderen dem Zusammenschluss von Vereinen, die in Deutschland Waldarbeitsmeisterschaften organisieren und durchführen. Der VWMD bestimmt und überwacht die Ausübung des Sports der Waldarbeitsmeisterschaft innerhalb des Verbandes unter Einhaltung der in Deutschland geltenden Rahmenbedingungen.

Der VWMD bekennt sich zur naturgemäßen Waldwirtschaft und setzt sich für den umweltschonenden Einsatz von Maschinen und Geräten in der Forstwirtschaft Deutschlands ein.
Der VWMD fördert den fachlichen Erfahrungsaustausch und informiert die Öffentlichkeit über Belange der Waldwirtschaft in Deutschland.

Ziel der Meisterschaft ist die Information über den hochqualifizierten Ausbildungsberuf des Forstwirtes. Die besten Forstwirtschaftsmeister, Forstwirte und auch Auszubildende zeigen ihr Können und messen sich dabei im Wettbewerb. Gleichzeitig werden die interessanten Zusammenhänge des Waldes dargestellt und ein Einblick in die moderne Forstwirtschaft vermittelt.

Insgesamt werden 5 Disziplinen von den Teilnehmern absolviert, die sich an der praktischen Arbeit im Wald anlehnen.

1. Fällen eines Baumes
In 15 m Abstand vom zu fällenden Baum wird ein Zielstab eingeschlagen. Der Wettbewerber muss in höchstens 5 Minuten den Baum so genau fällen, dass der Zielstab möglichst getroffen wird. Zusätzlich werden Sicherheits- und Qualitätskriterien bewertet.

2. Sägenkettenmontage
Jeder Teilnehmer muss schnellstmöglich an seiner Motorsäge die Sägeschiene demontieren, wenden und einen Kettenwechsel vornehmen.

3. Kombinationsschnitt
Von zwei aufgebockten Stämmen schneiden die Wettbewerber je eine 3 bis 8 cm dicke Scheibe ab. Die erste Hälfte wird von unten, die zweite von oben geschnitten. Die Schnitte müssen senkrecht zur Stammachse geführt, in der Mitte des Stammes zusammentreffen.

4. Präzisionsschnitt
Von zwei auf einem Brett liegenden Stämmen muss je eine Scheibe abgeschnitten werden, ohne dass das Brett verletzt wird.

5. Entasten eines Stammes
In möglichst kurzer Zeit sind ca. 30 Äste von einem Stamm zu entfernen. Dabei dürfen weder der Stamm beschädigt noch Stummel am Stamm belassen werden.

Zeittafel: Deutsche
  Waldarbeitsmeisterschaften
           
1993   Münchehof   Niedersachsen
1995   Gehren   Thüringen  
1997   Ochsenberg   Baden-Württemberg
1999   Hannover   Niedersachsen
2001   Kunsterspring Brandenburg
2003   Gräfendorf   Bayern (Unterfranken)
2005   Morgenröthe-Rautenkranz Sachsen  
2007   Bad Segeberg (Trappenkamp) Schleswig-Holstein
2009   Berlin   Berlin  
2011   Frankenau   Hessen  
2013   Lutherstadt Eisleben Sachsen-Anhalt
2015   Ochsenberg   Baden Württemberg
           
           
Zeittafel:

  Weltmeisterschaften
           
1970 Ungarn und Jugoslawien 1986 CSSR
1971 Jugoslawien   1987 Norwegen
1972 Ungarn   1989 Dänemark
1973 Rumänien   1991 UdSSR
1974 Norwegen   1993 Schweiz
1975 UdSSR   1994 Rumänien
1976 Bulgarien   1995 Finnland
1977 Finnland   1996 Deutschland
1978 CSSR   1998 Österreich
1980 Norwegen   2000 Norwegen
1981 Polen   2002 Schottland
1982 Ungarn   2004 Italien
1983 Finnland   2006 Estland
1984 Schweden   2008 Deutschland
        2010 Kroatien
        2012 Weissrussland
        2014 Schweiz

Zur Weltmeisterschaft 2006 in Estland erreichte das Team Deutschland den dritten Platz. In der Gesamteinzelwertung wurde Wolfgang Heidemann (Bayern) Dritter. Michael Stein (Thüringen) erkämpfte sich in der Juniorenklasse die Bronzemedaille.

Deutschland konnte mit dieser Weltmeisterschaft sehr zufrieden sein. Seitdem eine Deutsche Nationalmannschaft an den Weltmeisterschaften teilnahm, war dies die bisher erfolgreichste "Medaillenausbeute".
Im Einzelnen: 2 x Goldmedaillen, 1 x Silbermedaille, 4 x Bronzemedaillen

Diese Art des "Berufswettbewerbes" braucht einen Vergleich mit dem Leistungssport nicht zu scheuen. Wie in anderen Sportarten auch, ist für die Erreichung guter Ergebnisse intensives Training unabdingbare Voraussetzung. Um in das erweiterte Nationalteam aufgenommen zu werden, müssen sich die Aktiven mit Weltklasseleistungen qualifizieren. Jeder hat doch das Ziel, an einer Weltmeisterschaft teilnehmen zu dürfen.

Der Bayerische Staatsminister für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen, Eberhard Sinner, verglich die deutschlandweit durchgeführten Waldarbeitsmeisterschaften, anlässlich der Siegerehrung zur 4. Unterfränkischen Waldarbeitsmeisterschaft am 18. April 2004, mit dem Motorsport und bezeichnete es als "Formel 1 der Waldarbeit".

 

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